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Dynasylan® M

Dynasylan® M, der Methylester der Orthokieselsäure, findet in der Reihe der Tetraalkylsilikate zunehmende Anwendung u.a. als Rohstoff für Sol-Gel Prozesse und für vernetzende Reaktionen.

Anwendungsbereich

Für zahlreiche Anwendungen des Dynasylan® M wird die Möglichkeit genutzt, durch Hydrolyse oder auch thermisch durch Kondensation bei erhöhter Temperatur Kieselsäure herzustellen. Die so erzeugte Kieselsäure hat gute bindende Eigenschaften gegenüber vielen anorganischen Substraten und kann in kontrollierter Weise in situ abgeschieden werden. Die Oberflächen von Glas, Metallen, Pigmenten, Füllstoffen und synthetischen Fasern können so mit einer sehr dünnen SiO2-Schicht belegt werden, um chemische und thermische Beständigkeit bzw. mechanische Eigenschaften zu verbessern. Dynasylan® M ist ein wichtiges Ausgangsmaterial für Sol-Gel Prozesse, wobei durch zusätzliche Verwendung von Alkylalkoxysilanen (z. B. Dynasylan® MTMS) dem Siloxan-Netzwerk durch Einbau von Alkylgruppen etwas organischer Charakter vermittelt werden kann. Weiterhin besteht die Möglichkeit, durch Zugabe von Silanen mit organofunktionellen Gruppen (z. B. Aminopropyl-) und Polymerisation mit organischen Vorprodukten ein anorganisch / organisches Netzwerk aufzubauen. Nach diesem Prinzip ist es möglich, ausgezeichnete kratz- und abriebbeständige Beschichtungen zu erhalten. Durch partielle Hydrolyse werden Hydrolysate des Dynasylan® M erhalten, deren Lagerstabilität von der verwendeten Menge an Wasser und Lösungsmittel abhängt. Über die Wassermenge wird die Aktivität des Hydrolysates eingestellt. Aktivität und Lagerstabilität sind umgekehrt proportional. Bei richtiger Wahl der Wassermenge können Hydrolysate erhalten werden, die mehrere Monate lagerstabil sind.